Manna Kadar Mascara

Die Verpackung dieser Mascara sieht schonmal sehr fancy und hochwertig aus. Gleichzeitig vermute ich schonmal, dass dadurch ein Teil der doch recht hohen Kosten entsteht, denn das Originalprodukt hat einen stolzen Preis von 26 Euro. Cruelty Free ist die Marke auch noch dazu, aber mir wäre hier eine etwas schlichtere Verpackung lieber, um diesen Punkt zu unterstreichen.

Das Bürstchen ist ein wenig gewöhnungsbedürftig – unterschiedlich lange Borsten sind spiralförmig angeordnet und somit gibt es ziemlich kurze Borsten nebem langen Borsten, und das ist beim Auftragen nicht so toll. Also entweder mache ich was total falsch oder bin einfach unfähig, aber bei mir sind das dann Stellen, an denen meine Wimpern total zusammenkleben, weil eben kein Bürstchen da ist, um sie zu trennen.

Vielleicht muss ich die Handhabung noch ein wenig besser üben, aber nach den ersten paar Anwendungen bin ich noch nicht überzeugt. Und im Zusammenspiel mit dem Preis ist es dann doch eher abschreckend, finde ich.

Als Update zur benefit Mascara kann ich allerdings berichten, dass die Handhabung sich bei diesem anderen Produkt definitiv verbessert hat, sodass ich momentan fast ausschließlich benefit verwende. So können die Dinge sich ändern 🙂

 

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Shampoobar Volumen

Wie in meinem Beitrag zum letzten Großeinkauf bei Hautsinn erzählt, habe ich ja auch ein volumenspendendes Shampoo gekauft, von dem ich heute berichten möchte.

Mein absoluter Favorit bleibt nach wie vor das Aloe Vera Shampoo; dieses hier wird meine Nr. 2 werden. Kurkuma und Ringelblume sollen die Talgproduktion der Kopfhaut regulieren sodass das Haar nicht so schnell nachfettet; Weizenprotein und Klettenwurzelextrakt kräftigen das Haar von innen. Ich finde das Shampoo hat einen feinen Duft, der nicht zu aufdringlich ist, nach Bergamotte und ein bisschen Limette, also sehr erfrischend.

Das Ergebnis einer Wäsche mit diesem Shampoo zaubert natürlich keine Wunder, aber ich habe das Gefühl dass die Haare nicht ganz so platt am Kopf liegen wie sonst (oder mit dem Löwenmähne-Shampoo) und ein wenig kräftiger wirken.

Abwechselnd mit den beiden anderen Shampoos wird dieses garantiert öfter verwendet werden!

Glossybox im September

Die aktuelle Glossybox nennt sich „Day and Night Edition“ und ist von der Gestaltung her schön in schwarz und weiß gehalten. Anfangs dachte ich mir, dass sie total leer ist, weil beim Schütteln sind ein paar kleine Packungen herumgepurzelt, aber rein von der Anzahl her ist sie genauso voll wie die anderen.

Was ist diesmal in der Box?
Manna Kadar Mascara, EUR 26,-
True + Luscious Setting Powder, EUR 26,-
Chris Farell Cosmetics Lash Extension, EUR 22,50
L.O.V. Cosmetics Nagellack, EUR 5,99
alverde Matt Lipstick, EUR 2,95

Preislich gesehen hat sich diese Box auf jeden Fall wieder gelohnt; wie viele Produkte ich wirklich verwenden were, werden wir sehen. Die Mascara finde ich spannend, das Lash Extension Serum auch, den Lippenstift könnte ich durchaus auch verwenden, und den Nagellack unter Umständen auch. Das Setting Powder reizt mich momentan noch am wenigsten, da ich einfach so selten mit einem full face of Make up herumlaufe und daher wenig Puder verwende.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf eine Menge neuer Beiträge und Berichte!

 

Pinselreinigung

Gerade wenn man zu unreiner Haut neigt, ist die Reinigung der Make-up Pinsel sehr wichtig. Als ich vor einigen Jahren das erste Mal meinen Rouge-Pinsel ausgewaschen habe, hat es mir geradezu gegraust, was da alles rauskam – ich hatte ihn sicherlich mehrere Jahre ununterbrochen verwendet. Danach bin ich zumindest in unregelmäßigen, aber um einiges kürzeren Abständen dazu übergegangen, meine Pinsel zu waschen.

Anfangs habe ich Haarshampoo dafür verwendet, aber als ich dann bei volumenspendenden Shampoos gelandet bin, dachte ich mir dass das nicht das richtige für die Pinsel ist. Ein zweites, anderes Shampoo nur für meine Kosmetikpinsel zu kaufen, sah ich nicht ein, und habe mir mit Pröbchen oder Reisegrößen beholfen. Öfter als alle paar Monate einmal reinige ich meine Pinsel jedoch auch nicht.

Kürzlich bin ich bei einem anderen Einkauf dann über spezielle Pinselreinigungsprodukte gestolpert. Man glaubt gar nicht, was es da alles gibt – elektrische Geräte die das Aufschäumen und Reinigen für einen übernehmen und dann angeblich trocknen auch gleich – das brauche ich alles nicht. Aber eine kleine Seife habe ich mir dann doch bestellt, um die ganzen kleinen Plastikfläschchen zu vermeiden.

Und was soll ich sagen – sie tut was sie soll 😉 Hier zum Vergleich die vorher und nachher Bilder von meinen beiden hauptgenutzten Lidschattenpinsel: img_7637

Man benötigt wirklich nicht viel von der Seife – einfach den Pinsel anfeuchten, drei- viermal über die Seife streichen, dann sanft aufschäumen (ich mache leichte Kreisbewegungen in meiner Handfläche) zwischenspülen, und je nach dem ob hartnäckige Lidschattenreste im hinteren Bereich des Pinsels festsitzen nochmal ein bisschen Seife drauf und dann vielleicht mit den Fingerspitzen ein bisschen an der richtigen Stelle kneten – zu stark rubbeln würde ich nicht, weil das sicherlich nicht sehr gut für die Haltbarkeit des Pinsels ist.

Es geht super einfach und ist auch ganz praktisch, um weniger Farbübertragung beim Lidschattenauftragen zu haben. Es ist hygienisch, besser für die Haut, besser für den Pinsel – bringt also eigentlich nur Vorteile. Und es dauert maximal fünf Minuten, wenn man zwischendrin abwechselnd seine Pinsel reinigt und nicht alle auf einmal macht (kommt natürlich auch drauf an, wieviele man verwendet).

Ich finde die Seife auf jeden Fall gut und denke auch, dass man mit dem kleinen Döschen recht lange auskommen dürfte.

Flüssiger Concealer

Ich trage ja kaum Make up Foundation, weil ich mir die Poren nicht unnötig verstopfen möchte. Trotzdem habe ich immer wieder mal die Notwendigkeit, Rötungen oder Unreinheiten abzudecken, und hier bin ich bisher über diverse Abdeckstifte und Concealer gestolpert, und war mit nichts so wirklich komplett zufrieden.

Entweder war die Deckkraft nicht ausreichend, oder man konnte die Übergänge nicht gut verblenden, oder der Farbton hat dann leider doch nicht gepasst und war zu hell. Als ich also letztens mal wieder vor dem Make up Regal gestanden bin habe ich den flüssigen Concealer von catrice entdeckt, und mir gedacht dass ich den mal ausprobieren könnte.

Ich finde das Fläschchen mit der Pipette schonmal sehr cool – so kann man das Produkt im Gefäß halbwegs hygienisch halten, indem man sich ein bis zwei Tropfen auf den Handrücken gibt, ohne großartig an der Öffnung herumzutatschen und so die eigenen Bakterien oder Schmutz reinzubringen. Die Dosierung ist damit auch sehr einfach.

Im Gegensatz zu anderen Concealern ist dieses Produkt recht flüssig, eigentlich fast so wie Flüssig-Make-up. Trotzdem hat es eine gute Deckkraft und lässt sich sehr gut verteilen und an den Rändern verblenden. Es funktioniert gut bei Rötungen und Unreinheiten, und Augenringe kann man auch gut damit abdecken, wobei man da darauf achten sollte, dass die Tagespflege reichhaltig genug ist, da matte Trockenheitsfältchen dann auch nicht so schön sind.

Nach ein paar Anwendungen finde ich dieses Produkt ziemlich gut.

Mini-Blender

Ich hatte meinen Mini-Blender schon wochenlang zuhause herumstehen, bevor ich ihn das erste mal ausprobiert habe. Gekauft hatte ich ihn in einem Großhandel, für den wir zu Weihnachten von der Arbeit immer einen Gutschein bekommen – nachdem die kein Restgeld rausgeben dürfen, kaufe ich immer mehr als ich eigentlich brauche 😉

Mittlerweile mache ich mir (fast) jeden Tag einen Frühstücks-Smoothie vor der Arbeit im Blender. Meistens komme ich damit wirklich über den Vormittag hinweg und bekomme keinen Hunger, bis ich im Büro zu Mittag esse. Mein Lieblingsrezept ist Mandelmilch, ein Löffel Frischkäse, und mein Protein-Pulver dazu. Das macht einen cremigen Drink, der durch den Frischkäse und das Proteinpulver genug Kalorien mitbringt, damit man nicht sofort wieder hungrig ist, und er entspricht sogar der ketogenen Ernährungsweise! Ich bin zwar nicht streng keto, aber ich versuche mich bei den Kohlenhydraten ein wenig einzuschränken (Nudeln habe ich zum Glück noch nie geliebt, und auf Brot/Gebäck kann ich auch gut verzichten. Ich weiß, dass noch in ganz anderen Dingen Carbs drin sind, aber das ist schonmal eine grobe erst Orientierung).

Eine andere Alternative ist ein Peanut Butter Smoothie (einfach anstatt dem Frischkäse einen kleinen Löffel Erdnussbutter), den ich dann allerdings mit weniger Milch mache sondern mit Wasser verdünne, da es mir sonst viel zu reichhaltig ist. Sehr intensiv vom Geschmack, muss man also mögen.

Mein Blender hat theoretisch genug Platz, dass ich zwei Portionen damit machen könnte. Es gibt sonst noch diese kleinen Bullet-Blender, die genau eine Portion machen, oder man kann natürlich auch einen normal großen Standmixer nehmen, man muss halt mit den Mengen ein wenig aufpassen, dass trotzdem noch alles gut vermengt wird. Es ist nichts schlimmer, als wenn man einen unvermixten Brocken Frischkäse im Smoothie hat! 😉

Für den ersten Versuch also finde ich den Kenwood Blender ganz praktisch. Er ist jetzt nicht das leistungsfähigste Teil, und ich erkenne jetzt schon Schwächen am Mechanismus, die später wohl zu Bruch an beanspruchten Stellen führen werden, aber als Einsteigermodell passt es ganz gut, vor allem weil er mich gerade mal ca. 30 Euro gekostet hat (soweit ich mich korrekt erinnere, ist ja schon eine Weile her). Ich werde irgendwann in der Zukunft vielleicht auf ein hochwertigeres Gerät upgraden, aber momentan bin ich sehr zufrieden.

essence Gym Primer

Ich gehe jetzt nicht wirklich ins Gym, aber ein bisschen Sport mache ich schon, bzw. jetzt im Sommer gerade kommt man ja auch ohne zusätzliche Anstrengung mal ins Schwitzen. Deshalb fand ich den Primer von essence sehr spannend, und zwar auch aus der Hinsicht, dass die Marke essence eine leistbare ist (was nutzt es mir, wenn ich ein supertolles Produkt in einer meiner Boxen habe, von dem ich übermäßig begeistert bin, aber das mich 50 Euro oder mehr kosten würde?!). Von der Qualität der Produkte habe ich bei essence schon die gesamte Bandbreite erlebt; Dinge die ich toll finde, und Dinge die nach wenigen Verwendungen im Müll gelandet sind, weil ich damit entweder nicht klarkam oder einfach gar nicht zufrieden war.

Dieses Produkt pendelt sich wohl irgendwo in der Mitte ein; die Anwendung ist zwar an sich recht easy (auftragen und fertig) aber der Primer ist ein wenig dickflüssig und lässt sich nicht so einfach verteilen, und hat auch eine leichte Grünfärbung, um Rötungen optisch auszugleichen (Komplementärfarben und so) – wenn man nicht aufpasst und den Primer gut verteilt bzw. verblendet, dann bekommt die Haut einen blassen, grünlich-ungesunden Farbton.

Leichte Rötungen bekommt man damit gut kaschiert, aber Unreinheiten und Pickelchen brauchen natürlich trotzdem noch einen eigenen Concealer. Vom Mattierungs-Faktor her würde ich es auch im Mittelfeld einordnen, wenn man stark schwitzt dann rinnt einem trotzdem alles davon (was aber vermutlich eher daran liegt, dass der Schweiß vom Haaransatz her runterrinnt, und dort trägt man den Primer ja nicht auf).

Ich habe bei solchen Primern immer ein wenig Angst, dass sie mir die Poren verstopfen und ich dann umso mehr Unreinheiten bekomme. Daher wende ich sie nicht oft an, und kann daher auch nicht sagen wie gut die langfristige Verträglichkeit ist. Aber ich kann zumindest nicht von diesem Produkt abraten, und das ist schonmal etwas Positives, oder? 😉